Krankenwagen - seit zwei Monaten erwartet

Der Krankenwagen, der in Japan gebaut wurde, wird von Toyota speziell für die Gesundheitsarbeit weltweit produziert. Die lange Schiffsreise von Japan, ging über Europa nach Abidjan an der Elfenbeinküste. Von dort wurde das Fahrzeug vom malischen Lieferanten abgeholt und auf dem Landweg in die Hauptstadt Bamako gefahren.

Einige Verzögerungen sorgten dafür, dass die Karosse erst kürzlich in Mali ankam und noch kurze Zeit im Zoll stehenblieb. Eigentlich sollte der Krankentransporter schon im November ausgeliefert werden. Das kleine Trostpflästerchen, dass die AM dafür erhält, ist ein Preisnachlass von fast 400 Euro - Geld, welches wir wieder in die wichtige Arbeit vor Ort investieren können.

Wir danken allen Spendern herzlich für den lohnenden Einsatz und wünschen und beten, dass der Rettungswagen für viele Malier zur Hilfe - und für manche auch zum Lebensretter wird.

Herzlich, Ihr AM-Mali-Team

Krankenwagen für Mankoina

Es begann vor 25 Jahren in Mali, einem der ärmsten Länder unserer Welt. Mit einer Mischbevölkerung aus mehr als 30 Ethnien, die in einem der trockensten Länder Afrikas, direkt in der Sahel- und Saharazone leben. Die Agape-Stiftung begann mit dem Bau einer Krankenstation unter dem Stamm der Bobo in Mankoina. Ein kleines Dorf, nur einen Fußweg von der grünen Grenze zu Burkina Faso entfernt.

1985 startete die Allianz-Mission mit einer Missionsarbeit im mittleren Teil Malis und übernahm auch die Verantwortung für die wachsende Krankenstation in Mankoina. Durch die AM-Mitarbeiter wuchs eine intensive medizinische Versorgung dieser Region, bis 1995 die Verantwortung für die Station in einheimische Hände übergeben wurde. Eine finanzielle Teilverantwortung und die Supervision der Mitarbeiter wird bis heute durch die AM-Fachleute wahrgenommen.     
     
In  den zurückliegenden 25 Jahren ist sehr viel Gutes geworden und wir sind dankbar für den registrierten und wachsenden multi-ethnischen Gemeindebund (UEPEM) mit etlichen Orts-Gemeinden und einer Vielzahl nachhaltiger sozial-diakonischer Projekte von Brunnen- und Gartenanlagen bis zu AIDS-Arbeiten in den verschiedensten Städten und Dörfern.    

Nach 25 Jahren gibt es immer noch sehr
viel zu tun:

-   über 80% der Malier leben in absoluter Armut,
    d.h. sie haben pro Tag weniger als einen Dollar
    zum Leben
-   nur etwa die Hälfte aller Malier hat Zugang zu
    frischem Trinkwasser

-   die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei
    etwa 50 Jahren
-   es gibt gravierende Hygiene- und 
    Gesundheits-Probleme
-   viele Malier sterben an einfachen
    Infektionskrankheiten oder an AIDS
-   jedes 10. Kind stirbt im 1. Lebens-
    jahr - ein Viertel aller Kinder bis zum
    5. Lebensjahr

Mit Gottes Hilfe erledigt unser hochqualifiziertes AM-Team mit den einheimischen Projekt-Spezialisten eine kulturangepasste (Projekt-) Arbeit, die Qualitätsstandards setzt. Wir ruhen uns nicht auf unseren Erfolgen aus, wir werden auch in Zukunft die wichtige medizinische Versorgung in und um Mankoina mit Erfahrung, Wissen und Kompetenz
unterstützen.
 
Dazu benötigen wir jetzt dringend einen geländegängigen kleinen Krankenwagen, der zum Transport von Schwer- und Liegend-Kranken geeignet ist und eine gute medizinische Erstversorgung während des Transportes ermöglicht!

Das bisher genutzte Fahrzeug hatte nur eine einfache Pritsche. Über Stock und Stein lief der Transport in die nächste weit entfernte Klinik. ? Das soll sich durch das geländetaugliche und speziell eingerichtete Fahrzeug bald ändern. Dieses soll dann neben dem Transport von Kranken auch für viele andere wichtige Dienste zur Verfügung stehen, wie z.B. zum Einsatz für Impfaktionen in den umliegenden Dörfern... für dringende kleinere Operationen.

Der gemeinnützige Verein ?Radfahren für Mali? hat einen Zuschuss von 10 Tausend Euro zugesagt. Der Gesamtpreis des Spezial-Fahrzeuges inklusive Transportkosten liegt bei etwa 35 Tausend Euro. Damit sind noch 25 Tausend Euro zu finanzieren.

Wir suchen 1000 Spender, die einmalig 25 Euro für den Kauf des dringend benötigten Krankenwagen spenden!

In Mali kann niemand mit dem Krankenschein zum Arzt gehen, sondern i.d.R. muss der Kranke jede Leistung selbst (teuer) bezahlen. ? Wir wollen diesen Menschen gemeinsam helfen.

Bitte machen Sie mit und geben Sie Ihren 25-Euro-Schein, damit Menschen in Mali menschenwürdig medizinisch versorgt werden können.