Patricia in SpanienAlmería - eine Stadt am Meer und doch zwischen den Bergen


¿Sabes que puedes bañarte en el mar en navidad? ¿Entiendes/ Verstanden? Wenn nicht, ist auch nicht schlimm… Denn mir ging es anfangs nicht anders.

Mein Name ist Patricia und ich wohne seit September 2016 mit drei anderen Freiwilligen in Almería, in einer kleinen Großstadt von Andalusien. Zusammen mit Lena, die ebenfalls eine Freiwillige ist, und zwei Spanierinnen lebe in einer Wohnung ganz in der Nähe vom schönen und blauen Meer in Almería.

Doch wie ist es überhaupt dazu gekommen, dass ich im Süden der Iberischen Halbinsel gelandet bin?

Ehrlich gesagt war es nie mein Plan, nach Spanien zu gehen. Ich wollte so weit wie es ging weg, und Spanien war dafür natürlich nicht geeignet. Doch aus unterschiedlichen Gründen bin ich doch hier gelandet. Zum einen wollte ich unbedingt in ein Land, in dem Spanisch gesprochen wird, da ich mit meinem Spanisch Kenntnissen aus der Schule nicht wirklich eine Unterhaltung führen konnte. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass Gott mir sagen will, dass ich nach Spanien gehen soll, auch wenn das nicht wirklich nicht das war, was ich zu Anfang wollte. Trotz vielen Bedenken habe ich mich dann schließlich für Spanien beworben und bin in Almería angekommen. Was ich seitdem keinen Tag bereue.

Ihr denkt wahrscheinlich, dass man in Spanien nicht viel erleben kann und dass es viel zu nah an zuhause dran ist. Doch man muss zuerst in Almería sein, um zu merken, dass es nicht so ist. Das fängt schon bei Umgebung und Natur an. Für ein Mädchen, das aus Ostfriesland kommt, sind vor allem die ganzen Berge atemberaubend. Hinzu kommt natürlich das Meer, das direkt vor der Haustür liegt. Und nur weil Spanien in Europa liegt, heißt das auch nicht, dass kein Heimweh aufkommt oder dass man sich nicht in ein Abenteuer begibt, denn diese Dinge treffen hier zu.

Aber nun die harten Fakten: Was sind meine Aufgaben?

Teilweise sind meine Aufgaben und die Aufgaben der anderen Freiwilligen sehr ähnlich. Doch ich gestalte z.B. so gut wie jeden Sonntag den Kindergottesdienst in der Gemeinde. Zu Anfang fiel es mir ziemlich schwer, da natürlich auch die Sprache ein großes Problem war. Aber inzwischen macht es mir richtig Spaß, den Kindergottesdienst zu machen, da die Sprache längst nicht mehr so eine große Barriere wie am Anfang ist und mir die Kinder auch schon richtig ans Herz gewachsen sind.

Jeden Samstagabend findet der Jugendkreis statt, an dem ich aber nicht teilnehmen kann, da ich mit Johannes, einem anderen Freiwilligen, in Vicar bin. Dort arbeiten wir mit an dem Kinderprogramm „Todos somos amigos“, das jeden Samstag stattfindet und von ungefähr 20-25 Kindern besucht wird.

Ein anderer, aber auch sehr wichtiger Teil, meiner Arbeit ist das Kontakte knüpfen zu Menschen, die nicht in die Gemeinde gehen. Eine Möglichkeit dazu war einen Sprachkurs an der Universität Almerías. Durch diesen Kurs konnte ich nicht nur mein Sprachniveau verbessern, sondern durfte ganz viele verschiedene Leute aus den unterschiedlichsten Nationen kennenlernen, woraus einige Freundschaften entstanden sind. Eine weitere Möglichkeit ist ein Deutschkurs, den wir in der Gemeinde veranstalten. Das Unterrichten macht wirklich viel Spaß, allerdings stellen wir immer wieder fest, wie schwer die deutsche Sprache doch ist. Doch auch da steht uns Antonio (unser Missionar) immer zur Seite und hilft bei Erklärungen.

Ab und zu besuchen wir auch ein Begegnungscafe, wo ganz unterschiedliche Personen hinkommen. Einige aus dem Café konnten wir sogar in unsere Gemeinde einladen und besuchen auch regelmäßig den Deutschkurs, den wir anbieten.

Doch für mich ist es auch sehr wichtig, zu den Leuten, die ich hier kennenlernen darf, eine persönliche Beziehung aufzubauen. Zu Anfang von meinem IJFD hatte ich ziemlich mit Heimweh zu kämpfen. Womit ich vorher nicht gerechnet habe. Doch durch die ganzen Menschen, die mich hier so toll aufgenommen haben, konnte ich mich schnell davon lösen. Ich bin Gott so dankbar dafür, dass er mich diese ganzen neuen Freundschaften geschenkt hat! Denn dadurch ist nicht nur mein Heimweh verschwunden, ich durfte auch die Kultur und die Menschen nochmal auf eine ganz andere Art und Weise kennenlernen. Doch ich will nicht zu viel verraten, mach Dir am besten selbst ein Bild von Almería und seinen ganzen Besonderheiten.

Abschließend kann ich Dir also nur sagen: Trau Dich!

Dieses Jahr ist mehr als eine Reise. Es ist ein Abenteuer, in dem Du nicht nur Dich, sondern auch Gott besser kennenlernst! Man begegnet ihm in vielen kleinen Dingen. Angefangen beim schönen blauen Meer, den freundlichen Menschen und dem vielen leckeren Essen. Egal, ob in Kambodscha, Österreich oder Spanien – die Zeit, die Du für und mit Gott verbringst, wird Dich prägen und Dir Erinnerungen fürs Leben bescheren.

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