Hier stellen wir Ihnen einige Projekte vor, die uns aktuell besonders am Herzen liegen. Weitere Projekte und Aktivitäten finden Sie in der Übersicht.

maliVerbessertes Saatgut gegen Hunger in der Sahelzone

Die Folgen des Klimawandels bedrohen auch die armen Bauern in Mail. In den letzten Jahren sind die Regenfälle unregelmäßiger und häufig kürzer als früher. Das hat dramatische Folgen für die Hirseernte...

Immer häufiger geht die ganze Ernte verloren und die Menschen leiden Hunger. Malische Wissenschaftler sind dabei Lösungen für dieses Problem zu finden und züchten neue Pflanzen, die höhere Erträge bringen, schneller reifen und reduzierte Regenfälle überstehen können. Dies ist kein gentechnisch verändertes Saatgut, das von westlichen Agrarkonzernen produziert wird, sondern es sind in Mali selbst gezüchtete Pflanzen. Damit kann ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Ernährung der Bevölkerung geleistet werden.

Die „Christliche Aktion für die Entwicklung von Mali“, als lokaler Projektpartner der Allianz-Mission, möchten armen Bauern in der Region Mopti (siehe Pfeil) dieses neue Saatgut zur Verfügung stellen, um Schritt für Schritt die landwirtschaftliche Produktion der Familien den neuen Klimabedingungen anzupassen. Gerade im muslimischen Kontext ist es wichtig, dass die Christen sich ganzheitlich für die Menschen einsetzen und neben der Gemeindegründung auch praktische Hilfe leisten.

Das neue Saatgut ist zwar teurer, aber dafür ertragreicher, resistenter gegen Trockenheit und aus den Pflanzen kann wieder Saatgut gewonnen werden. Unsere Projektpartner arbeiten weiter darauf hin, den Anbau zu diversifizieren und sowohl verschiedene Hirsesorten als auch Bohnensorten zu verwenden. Damit kann die Nutzung der Böden optimiert und der Ertrag und so das Einkommen gesteigert werden. Zudem wird die Qualität der Ernährung durch eine erweiterte Auswahl an selbst produzierten Lebensmitteln verbessert. Wir rechnen damit, dass dieses Projekt Modellcharakter hat und sich die Nutzung des verbesserten Saatgutes schnell multiplizieren wird. Damit kann ein wichtiger Beitrag zur Nahrungsmittelsicherheit geleistet werden und somit auch die Flucht der Landbevölkerung in die Städte bzw. nach Europa reduziert werden.

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