• Corona-Fonds

Der Corona-Fonds der Allianz-Mission

Die Corona-Krise trifft weltweit die Ärmsten ganz existentiell: kein Einkommen, keine Nahrung und keine Krankenversorgung. Dazu kommen die auch uns bekannten Sorgen um Arbeitsplatz, Gesundheit der Verwandten und Isolation.

Als Allianz-Mission wollen wir ihnen beistehen – global, gezielt und nachhaltig. Unsere einheimischen Partner gerade in den ärmeren Ländern werden in Zukunft verstärkt unsere Hilfe brauchen, damit ihre Not nicht noch größer wird. Deshalb haben wir einen eigenen Hilfsfonds für die Bekämpfung der Folgen der Corona-Pandemie gestartet.

„Unter der Corona-Pandemie leiden auch wir in Deutschland, aber wir können Gott danken für gut funktionierende Sozialsysteme und Hilfen. Dagegen bedeuten nur drei Tage Ausgangssperre für einen Tagelöhner in Kenia, dass seine Familie hungert!

Die Situation in vielen Ländern, in denen die Allianz-Mission arbeitet, ist dramatisch. Ohne sofortige Hilfe werden Hunger, Gewalt und Plünderungen weiter zunehmen.

Vor wenigen Tagen erhielt ich eine Mail eines Bischofs unserer Partnerkirche in Tansania. Er bittet uns, mit ihnen zu beten und zu geben, damit die Kirche Menschen helfen kann. Wir dürfen unsere Geschwister in den armen Ländern jetzt nicht im Stich lassen!“


Dr. Thomas Schmidt
Missionssekretär

Durch unsere Missionare vor Ort und die z.T. über Jahrzehnte aufgebauten Beziehungen zu unseren Partnerkirchen, können wir oft schneller und gezielter helfen als staatliche Programme.

Genauso wichtig ist es aber auch, die nächste Phase in den Blick zu nehmen: Menschen müssen wieder Arbeit finden, erlebte Traumata müssen bearbeitet werden, Ausbildung und Gesundheitsprogramme sind weiter notwendig. Auch da wollen wir als Allianz-Mission den Menschen zur Seite stehen. Das ist ein Marathon und kein Sprint.

Beten Sie bitte mit für die betroffenen Menschen und unsere Missionare, die oft unter großen physischen und emotionalen Herausforderungen den Notleidenden dienen. Unterstützen Sie uns bitte finanziell, damit wir im Namen Jesu noch mehr Hilfe leisten können!

Jetzt Spenden      Häufige Fragen

 

Übersicht über aktuelle Hilfsprojekte (wird fortlaufend aktualisiert):

 

Brasilien, Region Recife


Familie Pauck
Missionare in Brasilien

"Anfang des Jahres sind wir als Familie nach Itapuama gezogen und mittendrin im Geschehen.
Die Corona-Krise trifft besonders die Menschen, die es sowieso schon schwer haben und täglich hart für ihren Lebensunterhalt arbeiten müssen. Durch die Krise entfallen die Tageslöhne, wie zum Beispiel die Einnahmen vom kleinen Kiosk-Restaurant. Kurz vor Weihnachten zerstörte die Ölkrise bereits die Einnahmen vieler Familien in Itapuama. Mit Unterstützung der Allianz-Mission konnten wir die betroffenen Familien zu Weihnachten wenigstens einmalig mit Lebensmitteln versorgen.

Wir sind begeistert, wie viele Menschen aktuell in der Corona Krise helfen, jedoch fragen wir uns: Wie soll es nach der Krise weitergehen? Wie können wir langfristig helfen? Das ist unsere gemeinsame Herausforderung."

Mit Unterstützung unserer Missionare Ingrid und Danilo Pauck, stellte die FeG Escada in einer Soforthilfe Lebensmittelpakete für 100 Familien bereit. In der Stadt mit ca. 60.000 Einwohnern befindet sich auch ein Standort unserer Präventionsarbeit "LEVANTE", da die Ortschaft eher sozial schwach geprägt ist und es ein großes Problem mit Drogenbanden gibt.

Die FeG in Itapuama (ein kleines Dorf in der Nähe der Metropole Recife) packte ebenfalls Lebensmittelpakete als Soforthilfe.

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Philippinen, Manila

Unsere Mitarbeiterin Elena Reeh schreibt uns: Als Allianz-Missions-Team Philippinen ist uns die enge Zusammenarbeit mit lokalen Partnern sehr wichtig. Mit dem Bund Freier evangelischer Gemeinden Philippinen haben wir eine wertvolle und vertrauensvolle Partnerschaft. So werden unsere lokalen Gemeinden momentan durch finanzielle Hilfe unterstützt, um so Salz und Licht in ihrer Umgebung sein zu können.

Es ist ermutigend zu sehen, wie sich die Gemeinden, die meist in Armenvierteln sind, einsetzen. Wie sie das Wenige, was sie haben, gerne mit anderen teilen.

Es ist wahnsinnig toll zu erleben, mit welcher Begeisterung sich die Gemeindemitglieder in ihrer Umgebung und für ihre Nachbarn investieren. Wie groß ist ihre Freude, dass selbst sie, die gerade in der Krise noch weniger als sonst zur Verfügung haben, anderen etwas abgeben können und so Gottes Liebe ganz praktisch leben können.

Wir beten, dass die lokalen Gemeinden gestärkt aus dieser Krise herausgehen und Christen ein lebendiges Zeugnis der Hoffnung in ihrer Umgebung sein können.


Elena Reeh
Missionarin auf den Philippinen

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Kenia, Nairobi

Familie Kroppach in Nairobi, Kenia
Familie Kroppach
Missionare in Kenia

Familie Kroppach, seit 2015 in Nairobi und unterstützende Mitarbeiter in der Ark School, schreiben:

„Da fast alle Familien der Ark School ihren Lebensunterhalt auf täglicher Basis decken und sie keine feste Anstellung haben, war direkt nach den ersten Einschränkungen aufgrund von Corona ihre Lebensgrundlage weg. Rund 30.000 Menschen im Umfeld sind betroffen und hungern. Mit Hilfe einer Sonderspende eines Vereins aus Deutschland, konnten wir für 120 Familien der Ark School wöchentlich Lebensmittel Pakete packen und an der Schule verteilen. Bisher konnten wir fast 400 Pakete ausgeben und so knapp 4000 Essen an Betroffene ausgeben."

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Häufig gestellte Fragen zum Corona-Fonds

Wie werden die Gelder eingesetzt?

In der ersten Phase wird sogenannte Nothilfe, d.h. Lebensmittel, Medikamente und benötigte Hygieneartikel als Ersthilfe bereitgestellt. Mittels unserer einheimischer Partner können wir gezielt diejenigen erreichen, die ansonsten ohne Unterstützung dastehen würden. Sobald sich die Lage etwas beruhigt hat, werden wir die nächste Phase in den Blick nehmen: Menschen müssen wieder Arbeit finden, erlebte Traumata müssen bearbeitet werden, Ausbildung und Gesundheitsprogramme sind weiter notwendig. Auch da wollen wir als Allianz-Mission den Menschen zur Seite stehen. Dieser Prozess kann sich über mehrere Monate und Jahre hinziehen. Neben den Kosten für den Einkauf der Lebensmittel und Medikamente sowie der Ausgaben für Logistik (z.B. Benzin), um diese zu den Menschen zu bringen, werden auch anteilig Personalkosten unserer Mitarbeiter vor Ort mitgetragen, sofern diese nicht bereits komplett durch Unterstützerkreise abgedeckt sind. Insbesondere in der zweiten Phase ist es notwendig qualifizierte Mitarbeiter vor Ort zu haben, die in der Aufbau- und Bewältigungsarbeit andere professionell unterstützen können.

Werden gespendete Gelder - wie bei einem Fonds typisch - auch in Wertpapiere investiert?

Nein. Der Name Fonds drückt in diesem Fall einen großen Topf aus, mittels dem die unterschiedlichsten Projekte und Bedarf gedeckt werden können. Keine Spendengelder werden investiert oder für etwas anderes verwendet, als die Arbeit der Allianz-Mission.

Erhalte ich bei einer Spende in den Corona-Fonds auch eine Spendenbescheinigung?

Ja. Bitte geben Sie bei Ihrer Spende daher auch Ihre Adresse an. Sie erhalten dann spätestens Anfang des kommenden Jahres automatisch Ihre Spendenbescheinigung zugesandt.

In welchen Zeitrahmen werden die Spenden eingesetzt?

In der ersten Phase geht es um direkte Nothilfe, also zB. Essen, Medikamente, Wohnraum, usw. Dafür wird das Geld so schnell wie möglich vor Ort eingesetzt. In der zweiten Phase geht es darum, die Menschen in die Lage zu versetzen, ihren Lebensunterhalt wieder aus eigenen Kräften zu bestreiten. Dafür sind Programme wichtig, die Jobs schaffen bzw Menschen so ausbilden, dass sie Arbeit finden. Dafür wird ein langer Atem benötigt und wir rechnen mit vielen Monaten bis Jahren.

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Allianz-Mission e.V. im Bund Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland KdöR

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