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Kuhbank in Vietnam

 

Das Kuhbank-Projekt bietet armen Haushalten, denen mangels Startkapital der Zugang zu einem Zusatzeinkommen durch Tierzucht bislang nicht möglich war, die Chance, aus eigener Kraft ihr Familieneinkommen zu verbessern und dadurch mittelfristig den Ausstieg aus ihrer Armut zu schaffen.

Anstelle eines Geld-Kredites erhalten arme Haushalte je eine lokal gekaufte Kuh als Leihgabe. Die Familie ist nun verantwortlich für die Kuh und kann sie als Arbeitstier für die Feldarbeit und als "Düngerlieferant" nutzen. Das erste weibliche Kalb, das geboren wird, muss an die Kuhbank zurückgezahlt werden, nachdem es von der Mutter entwöhnt ist. Von diesem Moment an geht die "Startkuh" in den Besitz der Familie über.

Alle weiteren Kälber darf die Familie behalten und sie zum Aufbau einer eigenen Herde nutzen. Männliche Kälber können (als Kalbfleisch) verkauft werden und bringen so ein stattliches Zusatzeinkommen ein. Weibliche Kälber werden zur Ausweitung der Zucht eingesetzt, so dass die Herde nach einigen Jahren stark anwächst und für die armen Haushalte so allmählich zu einem beträchtlichen Sicherheitskapital wird. Auf diese Weise wird die Krisenfestigkeit der armen Haushalte nachhaltig gestärkt.

Neben dem rein wirtschaftlichen Vorteil stellt die Leihgabe einer Kuh für diese armen Familien auch eine große Ermutigung dar: Familien, die sich sonst wohl nie eine Kuh hätten leisten können, haben nun die Möglichkeit, ihre Lebensbedingungen mit eigenem Einsatz nachhaltig zu verbessern und allmählich aus ihrer Armut herauszuwachsen. Einer Bildung von Abhängigkeiten von äußerer Hilfe wird so wirksam vorgebeugt.

Das zurückgezahlte Kalb wird nun von der Kuhbank als "Startkuh" an einen neuen armen Haushalt weiter verliehen, und der Leihzyklus beginnt von vorn. Es folgen weitere Leihzyklen/Generationen, so dass die Zahl der beteiligten Haushalte immer weiter zunimmt. Durch die kontinuierlich wachsende Zahl an teilnehmenden Haushalten wird die Armutsrate in den Projektdörfern schrittweise signifikant und nachhaltig reduziert.

Das Projekt macht die teilnehmenden Familien dabei nicht zu passiven Hilfsempfängern, sondern zu aktiven Projektpartnern, die durch das spätere Weitergeben eines Start-Kalbes an die nächste arme Familie selbst an der Entwicklung ihrer Gemeinschaft Anteil nehmen.

PROJEKTZIELE:

  • Befähigung armer Familien, eine eigene Kuhherde aufzubauen und zu versorgen
  • Schrittweise Vergrößerung der Anzahl profitierender Familien durch einen nachhaltigen Leihkreislauf
  • Beitrag zur schrittweisen Reduktion von Armut und Hunger durch Befähigung armer Familien, ihr Einkommen und ihren Lebensstandard zu verbessern
  • Stärkung der Dorfgemeinschaft und Ermutigung zu weiteren gemeinschaftlichen Aktivitäten und Initiativen
  • Stärkung der Fähigkeit von lokalen Autoritäten auf Distrikt- und Kommunalebene, nachhaltige Selbsthilfeprogramme aufzubauen
  • Verbesserung der tierärztlichen Versorgung in den Projektkommunen

 

PROJEKT-UMSETZUNGAKTUELLER STANDFAQERFAHRUNGSBERICHTNEUE PROJEKTMODELLE

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Für weitere Fragen zur Projektentwicklung können Sie Dr. Thomas Schmidt oder den zuständigen Missionssekretär, Dr. Jochen Fiebrantz, anschreiben.

Kontakt

Jahnstraße 53
D-35716 Dietzhölztal

Tel. 02774 / 93 14 - 0
Fax 02774 / 93 14 14

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