Ragusa 2018

ragusa-einsatzMein Einsatz im Flüchtlingsprojekt „Open House" auf Sizilien.

Ich bin Lefke Krüger und ich habe nach meinem Abitur im letzten Jahr zwei Missionspraktika im Ausland gemacht. Eines davon im Flüchtlingsprojekt „Open House“ in Ragusa, Sizilien, in dem die Missionare Ulrike und Andreas Rüggeberg arbeiten und von dem ich erzählen möchte.

Frankreich 2017

Theresa in Poitiers

Coucou!

 

Mein Name ist Theresa Eversberg, ich bin 24 Jahre alt und studiere Lehramt mit den Fächern Französisch und ev. Religion. In meiner Studienzeit ist ein Praktikum vorgesehen, dass in einer außerschulischen Institution absolviert werden soll. Ich habe mich in diesem Zusammenhang dafür entschieden, meine Praktikumszeit bei der Allianz Mission durchzuführen. Ursprünglich war mein Plan in das französische Poitiers zu gehen, denn die ausgeschriebene Stelle und die Nähe zu meinem Zuhause, hörten sich für mich attraktiv an. Durch verschiedene Umstände war dort jedoch kein Platz und ich wurde auf Eric van der Does verwiesen, dessen Gemeinde in Pau im Südwesten von Frankreich liegt. Erst war ich unsicher, ob das neue Angebot das Richtige für mich war, aber ich schätze, Gott hat es für mich eingefädelt. Eric und ich haben die Formalitäten geklärt und am 19. September 2017 stieg ich also in den Flieger Richtung Pau, Frankreich. Ich wohnte mit dem Pastorenehepaar, Eric und Yvonne van der Does und einer Amerikanerin, Olivia, die an der Universität von Pau Vorlesungen besuchte, im Pfarrhaus am Rande der Stadt in einem schönen Haus mit einer tollen Terrasse. Ich fühlte mich sofort wohl und willkommen.

Ich hatte ein paar Tage, um mich einzurichten und die Stadt zu erkunden, bis ich am folgenden Wochenende direkt die Gemeinde auf einer kleinen Wochenendfreizeit kennen lernen sollte. Das Freizeitgelände „Vers les cimes“ liegt in den Pyrenen auf 800m und ist mit einem großen Grundstück mit 3 Schlafhäusern, einem Hauptgebäude und einer wunderschönen alten Scheune optimal für Freizeiten. Wir hatten unheimliches Glück mit dem Wetter, die ganze Zeit schien die Sonne. Am ersten Abend wurde ich offiziell vorgestellt und auch von der Gemeinde herzlich willkommen geheißen. Ich führte sofort einige Gespräche (auch wenn die noch sehr holprig waren, da ich nicht alle auf Anhieb verstand). Eric hatte mir angeboten, mich um die u3 jährigen in der Zeit der Gottesdienste und Andachten zu kümmern. Mit Olivia und 2 jungen Mädchen aus der Gemeinde wurde die Betreuung zu einem richtigen Spaß. Es war eine wirklich tolle Möglichkeit, mich vorzustellen und in die Gemeinde einzubinden. Ich habe dort bereits die meisten der Mitglieder getroffen und konnte mir einige Gesichter und Namen merken. Wir verbrachten ein wunderschönes Wochenende mit Spiel, Spaß, Gebet, Gottesdienst und gutem Essen.

Nach dem Wochenende stieg ich dann richtig in meine Arbeit und mein Leben in Pau ein. Eric hatte mir einige Vorschläge gemacht, welche Aufgaben ich in meiner Zeit dort übernehmen könnte. Ich verstand mich auf Anhieb super mit ihm und auch mit Yvonne. Wir fanden schnell einen Draht zueinander, was mir die Arbeit sehr erleichterte. Jeden Dienstag trafen wir uns, um gemeinsam im Kolosserbrief zu lesen und Eric gab mir seine Gedanken weiter. Diese Treffen taten mir sehr gut und regten mich dazu an, wieder mehr das Gespräch und die Beziehung zu Jesus Christus zu suchen. Auch die Ehe der beiden und ihre Zusammenleben beeindruckte mich.

Jeden Dienstag Abend wurde ich Teil der sogenannten „Prépa-culte“, der groben Vorbereitung für den kommenden Gottesdienst. Wir besprachen kurz die Predigt und setzten die zu singenden Lieder und den groben Rahmen des Gottesdienstes fest. Meine Aufgabe war vor allem das Protokollieren, ich habe mich aber gegen Ende der Zeit auch immer mehr einbringen können (als die Sprachbarrieren nachließen). Auch diese Zeit empfand ich als sehr bereichernd, da der Austausch mit Mitgliedern des Leitungskreises mir sehr gut tat. Vor allem zu einem deutschen Ehepaar konnte ich eine enge Beziehung aufbauen, der Mann war der Präsident der Gemeinde ( am ehesten vergleichbar mit unserem Ältestenkreis ). Ich besuchte den Hauskreis von Corinna und Dirk und verbrachte so gut wie jeden Freitag bei Ihnen.

Zu meinen Aufgaben gehörte auch das „Memento“ zu gestalten und Infos an die Leiter der verschiedenen Kleingruppen des Gottesdienstes zu schicken. Das Memento enthielt einen Ablauf des Gottesdienstes, den Predigttext und kleinere Infos für das Gemeindeleben der kommenden Woche. Es wurde jedem Besucher am Sonntag als Begrüßung an der Tür mitgegeben. Kleinere Vorbereitungen, wie Dekorieren des Gemeindesahls oder die Power Point Präsentation für den Gottesdienst erstellen, gehörten des weiteren zu meinen Aufgaben. Sie füllten den Vormittag. Den Nachmittag konnte ich meistens frei gestalten. Die Arbeit machte mir großen Spaß. Da mir diese Aufgaben so gut wie vollständig übertragen wurden, konnte ich sie frei bearbeiten und hatte das Gefühl, ich entlaste Eric und kann ihm wirklich helfen.

Montags abends fand der „GBU – groupes bibliques universitaires“ statt, den ich regelmäßig besuchte. Wir lasen zusammen den Römerbrief und hatten gute Gespräche.

Mein zweites Highlight war eine Art Bundesjugendtreffen mit dem Teentreff, „Union Jeunes“ mit dem Thema „True Love“. Das Hauptgebäude, in dem alle gemeinschaftlichen Aktionen stattfanden, lag wunderschön in der Natur. Wir konnten trotz des relativ kalten Wetters viel draußen sein und die Sonne genießen. Während die Teens die Möglichkeit hatten, an verschiedenen Seminaren teilzunehmen, gab es auch für die Betreuer ein extra Atelier, welches von einem Ehepaar geleitet und sehr gut gehalten wurde. Wir versuchten, die Perspektive der Teens einzunehmen und hypothetische Fragen zu diskutieren. Ich lernte auf der Veranstaltung die Teens aus der Gemeinde besser kennen und lieben. Die jungen Redner kamen sowohl bei den Teens als auch bei mir persönlich sehr gut an. Es gab außer den Seminaren und den Andachten einen Disko-Abend, einen Worship-Abend und viel Gelegenheit für Sport und Begegnung. Durch dieses Wochenende wurde auch die Freundschaft zu den anderen Betreuern aus der Gemeinde intensiver und besser. Gott hat dieses Wochenende großartig gesegnet.

Mit einigen Mädels aus der Gemeinde bildete sich eine kleine Clique heraus. Wir machten zusammen Sport oder gingen zusammen in der Stadt. Diese Mädels sind mir wirklich ans Herz gewachsen und es viel mir am Ende wirklich außerordentlich schwer „au revoir“ zu sagen. Ich habe sie wirklich sehr lieb gewonnen. Genauso wie Eric und Yvonne. Wir aßen fast jeden Mittag und jeden Abend zusammen und hatten immer eine tolle Gemeinschaft. Da Yvonne relativ lange gearbeitet hat, versuchte ich auch im Haushalt viel mitzuhelfen und sie so gut es ging zu unterstützen. Wir kochten oft gemeinsam oder backten Kekse für die Prépa-Culte. Sie ist eine ausgezeichnete Köchin!

Ich könnte noch so viel mehr erzählen, doch würde das wohl den Rahmen sprengen. Alles in allem hat mir die Zeit in der „église évangelique libre de Pau“ mehr als gut getan. Ich fühlte mich von Anfang an willkommen und sehr wohl. Ich habe selten so nette, zuvorkommende und gastfreundliche Leute kennen gelernt, wie die aus der Gemeinde in Pau. Ich habe viele neue Freunde, eine neue Familie und eine zweite Gemeinde gefunden. Aber vor allem hatte ich die Möglichkeit, meine Beziehung zu Jesus Christus zu stärken und ihm dort zu dienen. Gott hat den Aufenthalt einfach gesegnet und genauso konnte ich selbst ein Segen für die Gemeinde sein. Ich habe sie so sehr in mein Herz geschlossen, dass ich auf jeden Fall wieder und öfter hinfahren werde. Und nebenbei hat sich natürlich auch mein Französisch verbessert ;)

Mut machen möchte ich allen, die mit dem Gedanken spielen, eine Zeit im Ausland zu verbringen, dies auch umzusetzen.

Bei der Allianz Mission möchte ich mich an dieser Stelle für ihre Unterstützung ganz herzlich bedanken :)

Bisous Theresa

Benin 2017

Magdalena in Benin

Hallo Westafrika!

 

Benin, Cotonou - hupender Straßenverkehr, Menschen in bunten Kleidern, Hitze, die mich ständig umgibt. Das durfte ich, Magdalena Burghoff, Studentin der Theologischen Hochschule Ewersbach für 2 Wochen hautnah miterleben.

Vorenthalten wurde mir fast Nichts. Ich durfte essen, wie Beniner essen, die Kultur kennenlernen, die Beniner leben, und die Geschichte erfahren, die Beniner erfahren haben. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir der Besuch in Ouidah, einer Stadt, wo der Sklavenhandel begann und der Voodoo Kult herkommt. Den ganzen Tag über habe ich eine bedrückende Stimmung wahrgenommen. Abends habe ich meine Bibel aufgeschlagen und in 1. Korinther 2,12 gelesen, dass wir nicht den Geist dieser Welt erhalten haben, sondern den Geist, der von Gott kommt. Was für passende Worte in diesem Moment. Ich habe gemerkt, dass Gott stärker ist als die Voodomächte. Meine Beziehung zu Gott ist enger geworden. Jeden Tag habe ich erlebt, wie der Heilige Geist mich begleitet und mir Kraft gegeben hat, mit den Eindrücken umzugehen.

Ich bekam einen Einblick in die Arbeit der AM Missionare Anafi und Roumana Sounon Mora. Als einheimische Missionare haben sie das „Christliche Zentrum für Theologie und Familie“ gegründet und schulen Menschen in Theologie, Kindererziehung, geben Eheseminare und sind ein offenes Ohr für ein breites Feld der Generationen. Ich habe erkannt, wie wichtig eine theologische Ausbildung ist und wie schwierig auch Pionierarbeit sein kann. Benin braucht theologische Lehrer!

Magdalena Burghoff

Tansania 2017

Daniel in Tansania

Beschenkt in Tansania

 

Im November 2016 kam in mir der Wunsch auf nach meinem Studium noch einen missionarischen Einsatz für 2,5 Monate zu machen, bevor ich in den Berufsalltag einsteige. Da ich leidenschaftlich Kinder- und Jugendarbeit mache, wollte ich dies am liebsten auch im Ausland tun.

Ich startete verschiedene Anfragen bei verschiedenen Missionsgesellschaften. Die Allianz Mission reagierte sofort und nach einigen Telefonaten bekam ich das Angebot bereits Anfang Februar 2017 mit der AM nach Tansania zu gehen, um dort in ein Kinder- und Waisenheim mitzuarbeiten. Genau das was ich gesucht hatte, die Vorbereitung lief total reibungslos und unbürokratisch ab und schon bald ging die Reise los!

Dort angekommen wurde ich von den Afrikanern überaus herzlich empfangen. Die Kinder sind mir von der ersten Minute ans Herz gewachsen. Zunächst ist man sehr damit beschäftigt all die neuen Eindrücke überhaupt zu verarbeiten. Anderes und gewöhnungsbedürftiges essen, drückende Armut im Land, herzzerreißende persönliche Schicksaale, perspektivlose Zukunftsaussichten und vieles mehr. Doch anstatt sich darüber zu beklagen oder traurig zu sein begegnen die Menschen ihrer Situation ganz anders. So viel Dankbarkeit habe ich bisher an keinem anderen Ort der Welt erlebt, so viel Fröhlichkeit wie im Gottesdienst noch nie gesehen und selten so viel gelacht. Erstaunt war ich auch darüber wie wichtig den Menschen, zumindest im Waisenheim, Jesus ist. An ihn hängen sie sich, für ihn leben sie – diese starke Liebe und vertrauensvolle Abhängigkeit zu unserem Herrn wünsche ich mir auch für mein Leben!

Mein Ansprechpartner im Waisenheim war kein Missionar, sondern Pastor Micah Ngussa, der dieses Waisenheim indem heute mehr als 120 Kinder leben selbst aufgebaut hat. Ein sehr liebenswerter Mensch, der mir alle Freiheiten gelassen hat und mir vollstes Vertrauen entgegengebracht hat. Dies habe ich sehr genossen, so konnte ich das tun was ich am sinnvollsten erachtet habe und wo die Hilfe am nötigsten war. Beispielsweise habe ich zu Beginn in der Grundschule unterrichtet, dann aber relativ schnell gemerkt, dass dies nicht mein Platz ist. Stattdessen habe ich mehrmals die Woche abends gepredigt, sich auf Englisch zu verständigen war kein Problem und für die kleinen Kinder wurden meine Worte in die Landessprache Suaheli übersetzt. An anderen Tagen bin ich mit den Kindern auf den Markt um ihnen Kleider oder Schuhe zu kaufen. Immer wieder kam es auch vor, dass wir gemeinsam ins Krankenhaus gefahren sind, weil Krankheiten oft ein Problem im Waisenhaus darstellen. So sah jeder Tag total anders aus, man wusste selten morgens was einen heute erwarten würde und doch konnte ich jeden Abend vor dem Einschlafen fröhlich und dankbar auf das Erlebte zurückschauen.

Ein Highlight meiner Arbeit in Tansania waren die Straßeneinsätze. In der Stadt Mwanza wohnen 2,8 Millionen Menschen und hunderte von Kindern leben auf der Straße. Da mich dieses Leid sehr bewegt hat, habe ich mich regelmäßig mit Einheimischen Jugendlichen aus dem Waisenheim auf den Weg gemacht, um Zeit mit den Straßenkindern zu verbringen. Wir haben mit ihnen geredet und ihnen unsere Aufmerksamkeit geschenkt. Da der Victoriasee nicht weit war, konnten sich die Kinder mit unserer mitgebrachten Seife waschen und ihre Kleider reinigen. Dabei war es uns sehr wichtig, nicht nur menschliche Hilfe zu leisten sondern ihnen auch von Jesus zu erzählen, der sie nicht vergessen hat und unbeschreiblich liebt. Es ist kaum zu beschreiben wie groß die Freude und der Ansturm war, wenn wir danach noch jedem Kind für 40 Cent ein Mittagessen gekauft haben. Hin und wieder konnten wir auch Kinder zu ihren Familien oder Verwandten zurückbringen, damit sie dem harten und grausamen Alltag auf den Straßen Mwanzas entkommen können.

Ich dachte ich gehe nach Tansania, um den Kindern und Menschen dort zu helfen und ihnen etwas Gutes zu tun. Stattdessen kann ich rückblickend sagen, dass ich der derjenige war der am meisten beschenkt wurde. Von den Menschen und vor allem von Gott, mit vielen wertvollen Erfahrungen im Gepäck, tollen Erinnerungen, jeder Menge Fotos und großer Dankbarkeit. Ich kann jedem nur Mut machen, sich auf das Abenteuer eines missionarischen (Kurzzeit)Einsatzes mit Gott einzulassen und sich von ihm gebrauchen zu lassen! Es lohnt sich!

Gott mit Euch,

Daniel Knauf

Sri Lanka 2017

Sri Lanka

4 Wochen das "Wunder Asiens" erleben...

In Deutschland noch gefühlt mitten in der Nacht, klingelt dafür auf der "anderen" Seite der Welt, auf Sri Lanka, mein Wecker und reißt mich aus dem Schlaf. Begrüßt werde ich von lautem Vogelzwitschern und der allmorgendlichen Melodie "Für Elise", die ein herumfahrender Backwarenverkäufer nutzt, um auf sich aufmerksam zu machen. Eine erfrischende Dusche später sitze ich am Esstisch mit meinem Frühstücks-Toast, dem Tee und einem kühlen Saft und kann durch die offene Tür die warmen Sonnenstrahlen genießen. Anschließend geht es heraus aus diesem kleinen grünen Paradies, in dem Ursula und Sebastian Koduthore (das Missionarsehepaar der Allianz Mission auf Sri Lanka), und nun für die nächsten knapp 4 Wochen auch ich, wohnen. Dafür geht es mit einem der Hauptverkehrsmittel der Einheimischen, dem fast immer ziemlich vollen Bus, hinein in die Stadt Kandy. Diese liegt im zentralen Hochland von Sri Lanka und ist sehr vom Buddhismus geprägt. So fährt der Bus beispielsweise auf der Fahrt zur Stadtmitte am bekannten Zahntempel vorbei und etliche Insassen stehen kurz auf und beten in Richtung Tempel oder der "Fahrkartenkontrolleur" springt heraus, um sich vor einem kleinen Opfertisch niederzuwerfen und Geld zu spenden. So geht die Fahrt etwas holprig und laut hupend, was dort auf den Straßen gängiger Gebrauch ist, bis zum Markt. Dort stehen schon verschiedene Tuc-Fahrer bereit, die mich möglichst teuer an mein Ziel bringen wollen. Doch dieses erreiche ich selbst zu Fuß nach nur kurzer Zeit und lasse mich währenddessen ein wenig durch die Menge treiben, die eigenen Zielen zustrebt, ob Bus-Station, Marktständen, Schule oder Arbeit oder einer von den vielen Lottoschein-Verkäufern.

Spanien- Almeria 2016

Almeria

Spanien - Almeria

Ich hatte drei Monate frei, bevor mein Referendariat als Lehrerin begann und während meines Studiums ein paar Spanischkurse besucht. Relativ spontan fragte ich bei der Allianz-Mission an, ob ich irgendwo in Spanien aushelfen könnte. So kam es, dass ich nach Almería flog, eine Stadt am Mittelmeer im Süd-Westen Spaniens.

Mit Antonio und Noemi (Missionare der Allianz-Mission und Leiter der Gemeindegründungsarbeit vor Ort) und vier deutschen Freiwilligen durfte ich in der Gemeinde, die dort vor zwei Jahren gegründet wurde, mitarbeiten. Meine Aufgabe war zum einen ein Kinderprogramm in einem öffentlichen Park in Almería ins Leben zu rufen. Da die Gemeinderäume dem Park schräg gegenüberliegen, war die Idee, auf diese Weise Kontakte zu Familien zu knüpfen und sie dadurch langfristig in die Gemeinde einzuladen. Am Anfang ging ich oft in den Park, um zu schauen an welchen Tagen und um welche Zeit die meisten Kinder dort spielten und betete. Mir fiel auf, dass es kaum Kinder gab, die alleine unterwegs waren, sondern fast alle von einem Elternteil auf den Spielplatz begleitet wurden. Wir beantragten bei der Stadt eine Genehmigung für ein wöchentliches Programm im Park und ich suchte Kinderlieder und Anregungen für Andachten auf Spanisch. Wir bestellten ein Schwungtuch und ich entwarf Flyer.

Sri Lanka 2016

Sri Lanka

Hannah und Jana auf Sri Lanka

„Deshalb, meine Kinder, lasst uns einander lieben: nicht mit leeren Worten, sondern mit tatkräftiger Liebe und in aller Aufrichtigkeit.“ 1. Johannes 3,18

Für 2,5 Wochen waren wir, Hannah und Jana, auf Sri Lanka, bei Ursula und Sebastian Koduthore, einem Missionarsehepaar der Allianz Mission. „Nur 2,5 Wochen?“, könnte man sich nun fragen – Ja, die Zeit war viel zu kurz und trotzdem, oder vielleicht auch gerade deshalb, haben wir Vieles erlebt. Denn dadurch, dass wir nicht nur in einem Projekt, sondern aufgrund unseres kurzen Aufenthaltes an vielen Stellen mitgewirkt haben, konnten wir ganz unterschiedliche Dinge erleben und auf verschiedenste Weise Gutes tun und Gott erleben.

Unsere Hauptaufgabe war es, Nachhilfeunterricht in Englisch für zunächst zwei Jungs aus der ersten Klasse zu geben, später kam noch ein Mädchen dazu. In Sri Lanka ist das Schulsystem so aufgebaut, dass die Kinder, wenn sie in die Schule kommen, bereits lesen, schreiben und rechnen können müssen, was die meisten jedoch nicht können. Der Unterricht ist dann so aufgebaut, dass die Kinder ab der ersten Klasse eigentlich nicht ohne Nachhilfe auskommen, da die Lehrer ihr Geld nicht vorrangig über das Unterrichten in der Schule, sondern durch den Nachhilfeunterricht am Nachmittag verdienen und den Unterricht entsprechend „schlecht“ gestalten.

Brasilien - CENA 2016

Cena

Cena - Brasilien

Unser Praktikum war in verschiedene Arbeitsbereiche der CENA aufgeteilt, die wir nacheinander kennenlernen durften. Die ersten vier Wochen verbrachten wir auf der Fazenda (Farm), die als „Drogenentzugsklinik“ diente. Die Männer, die dort von den Drogen loskommen wollen, leben für neun Monate auf der besagten Farm und erledigen dort anfallende Arbeiten, wie z.B. Gemüse anbauen, Rasen mähen oder auch Kochen. Unsere Aufgabe bestand darin ebenfalls arbeitstechnisch aktiv zu werden. Im Prinzip lebten wir während der Zeit dort genau wie die Männer, die einen Entzug machten. Die Arbeit war sehr anstrengend und die Tatsache, dass wir zu Beginn kaum portugiesisch sprachen, führte zu einer enormen Müdigkeit an jedem Tag. Trotz der Anstrengungen war es sehr schön, wie wir von den Männern integriert wurden. Es war zwar nur schwer möglich ein persönliches Gespräch führen zu können, aber trotzdem gelang es uns hin und wieder, da sich die Männer viel Zeit für uns nahmen und sehr viel Geduld mit uns hatten. Obwohl ein paar Männer die Farm vorzeitig verließen, hatten wir den Eindruck, dass es sich um eine sehr fruchtbare Arbeit handelt. Neben der Arbeit konnten wir uns beim Musik machen in den Gottesdiensten und beim wöchentlichen Fußballspielen gut integrieren.

Philippinen 2016

Philippinen-2015

Baueinsatz @ Camp Bato, Sibonga, Philippinen

 

Am Montag, 29. Februar starteten wir als 8-köpfiges Bauteam mit jeder Menge Werkzeug im Gepäck von Düsseldorf aus Richtung Cebu City, Philippinen. Die Allianz-Mission hatte in Absprache mit den Missionaren vor Ort und der Evangelical Free Church of the Philippines EFCP einen Baueinsatz in einem Camp organisieren können, bei dem neue Unterkünfte gebaut werden sollten.

Ein Großteil des Teams war schon 2015 zu einem Arbeitseinsatz in Tansania, somit kannte man sich bereits weitestgehend. Nach 15 Stunden Anreise via Hongkong nahmen uns die Philippinen-Missionare Timo Albus und Christian Bauer am Flughafen Cebu City in Empfang. Von dort aus ging es mit einem Kleinbus in die Region Sibonga im Südteil der Insel Cebu, zu unserem eigentlichen Einsatzort, Camp Bato, eine Einrichtung in der Jugendlager und Tagungen statt finden.

Tansania 2015

tansania-2015

Selig die Armen!

 

Die Eltern sterben, sie werden wegen Armut verjagt, ausgesetzt oder hauen ab. Es bleibt die raue und zukunftslose Straße – Straßenkinder. Es gibt hier einige. Die Regierung tut nichts, auch sonst nicht viele.

Pastor Micah Ngussa liegen sie am Herzen. Er ist Pastor und Gründer von TCRC (Tansania Children`s Rescue Center) - ein Waisenhaus für Straßenkinder mit Schule. Von ca. 400 Schülern leben ca. 100 Kinder & Jugendliche am TCRC, meist ehemalige Straßenkinder. TCRC ist ihr einziges Zuhause! Sie haben ein Dach über dem Kopf, einen Schlafplatz, jeden Tag zu Essen, Bildung - was für sie Hoffnung heißt – und hören Gottes Wort. Für uns wäre es nicht viel. Sie sind sehr Dankbar!

Stockerau 2015

stockerau-einsatzEin bisschen Zeit, ein williges Herz und ein Platz wo man gebraucht wird.

So begannen meine drei Monate freiwilligen Dienst in einer kleinen aber feinen Ortsgemeinde in Stockerau, Österreich. Drei Monate klingen anfangs nicht viel, aber Gott hat es möglich gemacht, dass ich diese Zeit perfekt nutzen konnte.

Dies geschah ganz einfach indem ich miterleben und mitarbeiten durfte. Ob Spieleabende gestalten, Mathenachhilfe geben, tiefgründige Gespräche führen, einen Jugendgottesdienst organisieren, eins zu eins Treffen, die Gottesdienstleitung übernehmen, Ultimate Frisbee spielen, Kindergottesdienst leiten, einen Tanzabend gestalten, die Bibel gemeinsam zu studieren, Inline skaten, Jungschar Übernachtung, am Lagerfeuer sitzen oder gemeinsam sportlich betätigen.

Spanien 2015

spanien-einsatzMein Einsatz in Barcelona

In diesem Jahr durfte ich in die Mission nach Spanien, genauer gesagt nach Barcelona. Als ich ankam wurde ich von den Mitarbeiten der FIEIDE herzlich willkommen geheißen. Paco und Jeannette hatten mir vorab einiges an Essen gekauft und Katie zeigte mir mein neues Zuhause.

Meine Aufgabe war hauptsächlich, die Bibliothek mit christlicher Literatur zu organisieren, damit sie von Bibelschülern und Lehrern genutzt werden konnte. Jeden Tag machten wir alle um 10.30 Uhr eine gemeinsame Pause, in der es ein zweites Frühstück gab und man sich ein wenig austauschte.

Einmal in der Woche machten wir auch eine Bibelarbeit. Diese Zeit des Austauschs war sehr wertvoll. Ich konnte viel von den Einstellungen der Missionare und von deren Bibelwissen profitieren. Sie waren sehr herzlich zu mir und hatten immer ein offenes Ohr für mich. Oft kamen Missionare aus anderen Gegenden von Spanien vorbei. Auch ihnen wurde ich vorgestellt, was eine gute Möglichkeit war, Kontakte zu knüpfen.

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